Michael Bäuerlein - Finanz- & Versicherungsmakler

Michael Bäuerlein - Finanz- & Versicherungsmakler Selbstständiger Finanzmakler für Plansecur in Crailsheim.

Kundenorientierte und konzernunabhängige Beratung, Vermittlung und Betreuung zu Vorsorge, Absicherung, Vermögen und Immobilien – verständlich, persönlich und langfristig.

Denkfehler  #8: „Rechtsschutz kann ich noch abschließen, wenn es Ärger gibt.“Dieser Gedanke ist verständlich – aber oft ...
27/08/2026

Denkfehler #8: „Rechtsschutz kann ich noch abschließen, wenn es Ärger gibt.“

Dieser Gedanke ist verständlich – aber oft gefährlich.

Denn Rechtsschutz funktioniert in der Regel nicht rückwirkend.

Entscheidend ist häufig nicht erst der Tag, an dem ein Anwalt eingeschaltet wird oder ein Schreiben kommt. Relevant kann bereits der Zeitpunkt sein, an dem der Auslöser des späteren Streits entstanden ist.

Wenn dieser Auslöser schon vor Vertragsbeginn lag, kann neuer Rechtsschutz problematisch sein – oder im konkreten Fall sogar ausgeschlossen werden.

Auch Wartezeiten spielen eine wichtige Rolle. Je nach Bereich und Tarif besteht der Schutz nicht immer sofort nach Abschluss. Manche Themen haben längere Wartezeiten als andere.

Deshalb reicht die Frage nicht nur:

„Habe ich Rechtsschutz?“

Entscheidend ist auch:

„Besteht er rechtzeitig?“
„Passt er zu meinem Alltag?“
„Und sind die passenden Bereiche überhaupt abgesichert?“

Rechtsschutz ist meist keine Absicherung, die man erst dann organisiert, wenn der Konflikt schon läuft.

Sinnvoll ist der Blick darauf vorher – also dann, wenn noch kein konkreter Streit absehbar ist.

Wenn du unsicher bist, ob dein Rechtsschutz zu deiner Situation passt oder ob ein Rechtsschutz für dich sinnvoll ist, unterstütze ich gerne dabei, die wichtigsten Punkte verständlich zu prüfen und einzuordnen.

Das Haus ist versichert.Aber passt der Schutz noch zum heutigen Gebäude?Bei der Wohngebäudeversicherung denken viele zue...
25/08/2026

Das Haus ist versichert.
Aber passt der Schutz noch zum heutigen Gebäude?

Bei der Wohngebäudeversicherung denken viele zuerst an die klassischen Gefahren: Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel.

Diese Punkte sind wichtig. Aber sie sind nicht alles.

Entscheidend ist auch, ob der Vertrag wirklich zur heutigen Situation des Gebäudes passt.

Zum Beispiel:

Ist Elementar passend abgesichert?
Sind eine PV-Anlage oder eine Wärmepumpe berücksichtigt?
Was ist mit Gartenhaus, Grundstückszubehör oder weiteren Gebäudebestandteilen?
Und wie sind bestimmte Leistungsdetails im Schadenfall geregelt?

Dazu gehört auch der Unterversicherungsverzicht. Er kann wichtig sein, damit im Schadenfall keine anteilige Kürzung erfolgt, wenn das Gebäude rechnerisch zu niedrig abgesichert wäre. Entscheidend ist aber, dass die Gebäudedaten korrekt angegeben und die Absicherung sauber ermittelt wurden.

Gerade bei älteren Verträgen lohnt sich ein genauer Blick.

Wichtig dabei: Ein Altvertrag ist nicht automatisch schlecht. Manche bestehenden Verträge können solide Leistungen enthalten. Gleichzeitig haben sich Gebäude, Technik, Baukosten, Materialpreise, Handwerkerkosten und Risiken in den letzten Jahren deutlich verändert.

Auch steigende Beiträge in der Wohngebäudeversicherung sind deshalb nicht automatisch ein Zeichen für einen „schlechten Vertrag“. Häufig spiegeln sie auch gestiegene Wiederherstellungskosten und veränderte Schadenaufwendungen wider.

Entscheidend ist nicht nur die Frage:

„Ist mein Haus irgendwie versichert?“

Sondern eher:

„Passt der Schutz noch zum Gebäude, zum heutigen Wert und zu den tatsächlichen Risiken?“

Eine regelmäßige Prüfung kann helfen, den bestehenden Vertrag besser einzuordnen und mögliche Lücken frühzeitig zu erkennen.

Wenn du unsicher bist, ob deine Wohngebäudeversicherung noch zu deiner Immobilie passt, unterstütze ich gerne dabei, die wichtigsten Punkte verständlich zu prüfen und einzuordnen.

Ein kleiner persönlicher Einblick zum Wochenende.Neben Büro, Kundenterminen und Beratung gibt es auch die Momente, die m...
15/08/2026

Ein kleiner persönlicher Einblick zum Wochenende.

Neben Büro, Kundenterminen und Beratung gibt es auch die Momente, die mindestens genauso wichtig sind.

Rausgehen. Abschalten. Zeit mit der Familie.

Für mich gehören meine beiden Hunde da ganz klar dazu.

Solche Momente helfen, den Kopf frei zu bekommen und wieder mit neuer Energie in die nächste Woche zu starten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Denkfehler  #7: „Wenn ich berufsunfähig bin, bekomme ich doch auch volle Erwerbsminderungsrente.“Dieser Gedanke klingt i...
13/08/2026

Denkfehler #7: „Wenn ich berufsunfähig bin, bekomme ich doch auch volle Erwerbsminderungsrente.“

Dieser Gedanke klingt im ersten Moment nachvollziehbar.

In der Beratung ist er aber ein wichtiger Punkt, weil Berufsunfähigkeit und Erwerbsminderung nicht automatisch dasselbe bedeuten.

Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung geht es je nach Vertrag vor allem darum, ob der zuletzt ausgeübte Beruf noch ausgeübt werden kann. Entscheidend ist also die konkrete berufliche Tätigkeit, so wie sie vorher tatsächlich ausgeübt wurde.

Bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente geht es dagegen um die Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Eine volle Erwerbsminderung liegt grundsätzlich vor, wenn jemand wegen Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes arbeiten kann. Eine teilweise Erwerbsminderung kommt grundsätzlich in Betracht, wenn jemand noch mindestens drei, aber weniger als sechs Stunden täglich arbeiten kann. Die teilweise Erwerbsminderungsrente ist regelmäßig niedriger als die volle Erwerbsminderungsrente.

Das ist ein entscheidender Unterschied.

Man kann also berufsunfähig sein, ohne automatisch die Voraussetzungen für eine volle Erwerbsminderungsrente zu erfüllen.

Und selbst wenn eine volle Erwerbsminderungsrente bewilligt wird, bedeutet das nicht automatisch, dass damit das frühere Nettoeinkommen abgedeckt ist. Die gesetzliche Absicherung ist wichtig, sollte aber nicht mit einer vollständigen Einkommensabsicherung gleichgesetzt werden.

Deshalb reicht die Frage nicht aus:

„Bekomme ich im Ernstfall irgendetwas?“

Entscheidender ist:

„Welche Leistung greift wann, aus welchem Grund – und reicht sie für meinen Alltag?“

Gerade bei der Absicherung der eigenen Arbeitskraft sollte man genau unterscheiden:

Geht es um den eigenen Beruf?
Geht es um den allgemeinen Arbeitsmarkt?
Geht es um volle oder teilweise Erwerbsminderung?
Und welche Einkommenslücke bleibt am Ende tatsächlich bestehen?

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente kann ein wichtiger Schutz sein. Aber sie ersetzt nicht automatisch eine individuell passende Absicherung der eigenen Arbeitskraft.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick, bevor man sich im Ernstfall auf etwas verlässt, das vielleicht anders funktioniert, als man es erwartet.

Bei Fragen zur eigenen Situation unterstütze ich gerne dabei, bestehende Absicherungen verständlich einzuordnen und mögliche Lücken zu prüfen.

Pflege wird teurer. Die Pflichtversicherung hat Grenzen.Die gesetzliche Pflegeversicherung ist wichtig.Aber sie ist kein...
11/08/2026

Pflege wird teurer. Die Pflichtversicherung hat Grenzen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist wichtig.
Aber sie ist keine Vollkasko-Absicherung.

Viele Menschen wissen zwar, dass sie pflegeversichert sind.
Aber deutlich weniger beschäftigen sich mit der Frage, was im Pflegefall tatsächlich finanziell passiert.

Denn die gesetzliche Pflegeversicherung übernimmt nicht automatisch alle Pflegekosten. Je nach Pflegegrad, Versorgungsform und Eigenanteil kann eine spürbare Lücke entstehen.

Und genau hier wird es kritisch:

Wenn Pflegekosten steigen, reicht die Frage nicht mehr aus:

„Bin ich pflegeversichert?“

Entscheidender ist:

„Wer trägt die Kosten, wenn die Leistungen nicht ausreichen?“

Diese Frage betrifft nicht nur die pflegebedürftige Person selbst. Sie kann auch Angehörige, Partner, Kinder oder das eigene Vermögen betreffen.

Eine Pflegezusatzversicherung kann helfen, eine mögliche Pflegelücke besser abzufedern.

Aber auch hier gilt:
Nicht pauschal für jeden gleich.
Nicht blind abschließen.
Nicht erst dann darüber nachdenken, wenn Pflege bereits ein Thema ist.

Entscheidend ist, ob die Absicherung zur eigenen Situation passt: Alter, Gesundheit, Einkommen, Vermögen, Familie und persönliche Wünsche sollten zusammen betrachtet werden.

Pflegezusatzversicherung ist kein angenehmes Thema.
Aber ein wichtiges.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, ob Pflege organisiert werden kann.

Sondern auch darum, wie sie finanziell getragen wird.

Wenn du unsicher bist, ob und wie dieses Thema für dich relevant ist, unterstütze ich gerne dabei, die eigene Situation verständlich einzuordnen.

Ein Blick aus der BeratungspraxisDiese Woche hatte ich ein Gespräch, das mir wieder sehr deutlich gezeigt hat, warum tra...
08/08/2026

Ein Blick aus der Beratungspraxis

Diese Woche hatte ich ein Gespräch, das mir wieder sehr deutlich gezeigt hat, warum transparente Beratung so wichtig ist.

Der Kunde kam mit einem konkreten Produktwunsch im Bereich Investment.

Auf den ersten Blick hätte man sagen können:
Der Wunsch ist da, das Interesse ist da, also sprechen wir über die Umsetzung.

Aber genau das wäre aus meiner Sicht zu kurz gedacht.

Denn bevor eine Entscheidung getroffen wird, sollte erst verstanden werden, worum es wirklich geht:

Wie funktioniert das Produkt?
Welche Chancen gibt es?
Welche Risiken bestehen?
Welche Kosten entstehen?
Welche Alternativen kommen infrage?
Und passt das Ganze überhaupt zur persönlichen Situation?

Nach der Einordnung habe ich den Kunden bewusst gefragt, wie er nun dazu steht.

Seine Antwort war sinngemäß:

„So sagt es mir doch nicht mehr zu, wie ich es mir am Anfang vorgestellt habe.“

Und genau das war für mich kein schlechtes Ergebnis.

Im Gegenteil.

Es war ein gutes Beratungsergebnis.

Denn Beratung sollte nicht das Ziel haben, jemanden zu einem Abschluss zu bewegen.

Gute Beratung sollte Klarheit schaffen. Auch dann, wenn am Ende die Entscheidung lautet:
„Das passt für mich doch nicht.“

Natürlich kann ein Abschluss ein Ergebnis einer Beratung sein.
Aber er darf nicht der Maßstab für gute Beratung sein.

Entscheidend ist, dass der Kunde versteht, worüber er entscheidet – und dass die Lösung wirklich zu ihm, seinen Zielen und seiner Situation passt.

Für mich gilt deshalb:

Nicht überreden.
Sondern einordnen.

Nicht verkaufen um jeden Preis.
Sondern verständlich beraten.

Manchmal ist das beste Beratungsergebnis eben keine Unterschrift, sondern eine klare Entscheidung.

Denkfehler  #6: „Wenn ich wegfalle, betrifft das finanziell doch niemanden.“Dieser Gedanke klingt vielleicht erstmal nac...
06/08/2026

Denkfehler #6: „Wenn ich wegfalle, betrifft das finanziell doch niemanden.“
Dieser Gedanke klingt vielleicht erstmal nachvollziehbar.
Vor allem dann, wenn man keine Kinder hat oder glaubt, finanziell allein für sich selbst verantwortlich zu sein.
Aber ganz so einfach ist es oft nicht.
Wenn Kosten, Kredite oder Lebensplanung geteilt werden, hängt häufig mehr am eigenen Einkommen, als einem im Alltag bewusst ist.
Das kann zum Beispiel betreffen:
gemeinsame Kredite,
eine gemeinsame Wohnung,
laufende Verpflichtungen,
den Partner oder die Partnerin,
oder Menschen, die finanziell mitplanen.
Deshalb ist die entscheidende Frage nicht nur:
„Habe ich Kinder oder Familie?“
Sondern:
„Wer müsste finanziell weitermachen, wenn mein Einkommen plötzlich fehlt?“
Hinterbliebenenschutz bedeutet nicht, ständig vom Schlimmsten auszugehen.
Es bedeutet, Verantwortung für Menschen zu übernehmen, die finanziell mit einem verbunden sind.
Eine passende Absicherung ist dabei kein pauschales Muss für jeden. Aber sie kann wichtig sein, wenn andere Menschen von der eigenen finanziellen Situation abhängig sind oder gemeinsame Verpflichtungen bestehen.
Entscheidend ist wie immer:
Passt die Absicherung zur persönlichen Situation?
Wenn du unsicher bist, ob das Thema für dich relevant ist, unterstütze ich gerne dabei, die eigene Situation verständlich einzuordnen.

Wenn Krankheit das Einkommen verändert, zählt der genaue Blick.Bei längerer Krankheit denken viele zuerst an die medizin...
04/08/2026

Wenn Krankheit das Einkommen verändert, zählt der genaue Blick.

Bei längerer Krankheit denken viele zuerst an die medizinische Versorgung.

Das ist verständlich.
Aber finanziell geht es um mehr.

Laufende Kosten bleiben bestehen: Miete, Kredit, Lebensmittel, Versicherungen, Familie, Alltag.

Bei Arbeitnehmern wird das Gehalt in der Regel zunächst über die Lohnfortzahlung weitergezahlt. Danach kann gesetzliches Krankengeld folgen.

Und genau hier entsteht häufig der Punkt, der unterschätzt wird:

Krankengeld ersetzt das Einkommen nicht vollständig. Es beträgt grundsätzlich 70 % des Bruttoarbeitsentgelts, höchstens aber 90 % des Nettoarbeitsentgelts. Außerdem ist der Anspruch wegen derselben Erkrankung zeitlich begrenzt.

Das bedeutet: Nach der Lohnfortzahlung kommt meist weniger an als gewohnt.

Wichtig ist deshalb nicht nur die Frage:

„Bekomme ich bei Krankheit Geld?“

Sondern:

„Wie viel kommt wirklich an – und reicht das für meinen Alltag?“

Auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung löst dieses Thema nicht automatisch ab der siebten Woche. Je nach Vertrag, Definition und Leistungsprüfung kann zwischen längerer Krankheit, Krankengeld und möglicher BU-Leistung eine Phase entstehen, die finanziell sauber eingeordnet werden sollte.

Deshalb lohnt sich der Blick auf die eigene Situation:

Welche Einkommenslücke entsteht nach der Lohnfortzahlung?
Wie lange könnte diese relevant werden?
Und ist diese Lücke passend abgesichert?

Krankentagegeld ist dabei kein Thema, das man pauschal braucht oder pauschal nicht braucht.

Entscheidend ist, ob die Absicherung zur eigenen Einkommenssituation, den laufenden Kosten und dem vorhandenen Schutz passt.

Wenn du unsicher bist, wie deine Situation bei längerer Krankheit aussehen würde, unterstütze ich gerne dabei, die wichtigsten Punkte verständlich einzuordnen.

Ein Gedanke aus dieser WocheManchmal merkt man in einer Beratung recht schnell:Der naheliegende Weg passt nicht.In einem...
01/08/2026

Ein Gedanke aus dieser Woche

Manchmal merkt man in einer Beratung recht schnell:
Der naheliegende Weg passt nicht.

In einem Gespräch dieser Woche ging es um eine gesundheitlich sehr anspruchsvolle Ausgangslage. Eine klassische Absicherung war dadurch nicht ohne Weiteres möglich.

Und genau an solchen Stellen zeigt sich für mich, warum Beratung nicht nur aus Produktvorschlägen bestehen sollte.

Denn wenn eine Standardlösung nicht passt, ist die Beratung nicht automatisch vorbei.

Dann geht es darum, die Situation ehrlich einzuordnen, genau hinzuschauen und gemeinsam zu prüfen, welche Möglichkeiten trotzdem sinnvoll sein können.

Nicht jede Ausgangslage lässt sich einfach lösen.
Und nicht für jede Situation gibt es eine perfekte Antwort.

Aber manchmal zeigen sich Wege erst, wenn man bei Widerständen weiterdenkt.

Für mich war dieses Gespräch ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig der ganzheitliche Blick ist. Absicherung, Vorsorge, Vermögensaufbau, persönliche Situation und Zukunftsplanung hängen oft enger zusammen, als man im ersten Moment denkt.

Am Ende geht es nicht darum, irgendeine Lösung zu finden.

Sondern darum, eine Lösung zu finden, die zur Person, zur Situation und zu den Möglichkeiten passt.

Wenn eine Situation kompliziert wirkt, lohnt sich manchmal gerade dann ein genauer Blick.

Ich unterstütze gerne dabei, die eigene Ausgangslage verständlich einzuordnen und mögliche Wege zu prüfen.

Denkfehler  #5: „Unfallversicherung? Ich habe doch eine Krankenversicherung.“Dieser Gedanke ist nachvollziehbar – aber e...
30/07/2026

Denkfehler #5: „Unfallversicherung? Ich habe doch eine Krankenversicherung.“

Dieser Gedanke ist nachvollziehbar – aber er vermischt zwei unterschiedliche Themen.

Die Krankenversicherung kümmert sich in der Regel um die medizinische Versorgung: Arzt, Krankenhaus, Behandlung, Reha oder notwendige Therapien.

Ein Unfall kann aber mehr auslösen als reine Behandlungskosten.

Entscheidend wird es vor allem dann, wenn dauerhafte Einschränkungen bleiben. Dann können plötzlich ganz andere Fragen entstehen:

Muss die Wohnung angepasst werden?
Wird ein Fahrzeugumbau notwendig?
Braucht es Hilfsmittel oder Unterstützung im Alltag?
Entstehen zusätzliche Kosten?
Fehlt dauerhaft finanzielle Flexibilität?

Auch die gesetzliche Unfallversicherung wird häufig überschätzt. Sie greift grundsätzlich nur in bestimmten Bereichen, zum Beispiel bei Arbeitsunfällen, Wegeunfällen oder in bestimmten Situationen rund um Schule, Studium oder Ausbildung.

Ein großer Teil des privaten Alltags ist darüber aber nicht automatisch abgesichert.

Genau hier liegt der Denkfehler:

Krankenversicherung bedeutet nicht automatisch, dass auch mögliche finanzielle Unfallfolgen passend abgesichert sind.

Eine private Unfallversicherung ersetzt keine Krankenversicherung und auch keine Berufsunfähigkeitsabsicherung. Sie kann aber je nach persönlicher Situation ein sinnvoller Baustein sein, wenn es um dauerhafte Unfallfolgen und finanzielle Belastungen geht.

Deshalb lohnt sich nicht nur die Frage:

„Bin ich medizinisch versorgt?“

Sondern auch:

„Was wäre finanziell geregelt, wenn nach einem Unfall dauerhaft etwas bleibt?“

Wenn du unsicher bist, ob deine bestehende Absicherung zu deiner Situation passt oder ob das Thema für dich überhaupt relevant ist, unterstütze ich gerne dabei, die wichtigsten Punkte verständlich einzuordnen.

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Crailsheim
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