30/05/2026
„Im Tal“, an der Maisbach und auf allen übrigen Wegen rund ums Dorf: Hundetoiletten bitte nutzen!
Unser Tal und die Wege rund um unser Dorf sind Orte zum Durchatmen. Spaziergänger genießen hier die Natur, Familien sind unterwegs und viele Hundebesitzer drehen täglich ihre Runde. Damit das auch künftig so bleibt, möchten wir alle Hundehalter freundlich darum bitten, die zahlreich aufgestellten Hundetoiletten konsequent zu nutzen.
Leider kommt es immer wieder vor, dass Hunde ihre Hinterlassenschaften auf Grünflächen, Wiesen und entlang der Wege zurücklassen. Das ist nicht nur unangenehm für andere Besucher, sondern belastet auch Natur, Landwirtschaft und gemeinschaftlich genutzte Flächen. Auf Bitten unserer Landwirte möchten wir hieran erinnern. Diese haben in letzter Zeit mehrfach Personen mit ihren Hunden angesprochen beziehungsweise angetroffen, ohne dass die Hinterlassenschaften beseitigt wurden. Bevor künftig vermehrt persönliche Hinweise oder Gespräche notwendig werden, möchten wir nochmals freundlich an die Rücksichtnahme aller appellieren.
„Die vorhandenen 12 Hundetoiletten stehen genau dafür bereit: schnell erreichbar, unkompliziert und ein wichtiger Beitrag zu einem sauberen und lebenswerten Umfeld für alle. Durch ihre Nutzung werden aktuell bereits über 50 Kilogramm Hundekot pro Woche auf Wiesen, Wegen und Grünflächen vermieden. Das zeigt, wie wichtig und sinnvoll dieses Angebot für unser Dorf, unsere Natur und unsere Landwirtschaft ist.“
Was vielen vielleicht nicht bewusst ist:
• Lebensgefahr für Weidetiere: Hundekot kann den Parasiten Neospora caninum enthalten. Gelangt dieser über verunreinigtes Gras, Heu oder Silage in den Organismus von Rindern, kann dies schwere Erkrankungen, Unfruchtbarkeit sowie Fehl- oder Totgeburten verursachen.
• Verunreinigung von Tierfutter: Wird Hundekot bei der Mahd erfasst, verteilt er sich im gesamten Futter. Die Qualität leidet erheblich und Tiere verweigern häufig das belastete Futter. Für landwirtschaftliche Betriebe entstehen dadurch große wirtschaftliche Schäden.
• Übertragung von Krankheitserregern: Hundekot kann Würmer, Bakterien und weitere Krankheitserreger übertragen, die sowohl für Tiere als auch für Menschen, insbesondere Kinder, ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Ein sauberes Dorf und gepflegte Wanderwege entstehen nicht von allein, sondern durch gegenseitige Rücksichtnahme. Vielen Dank an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, die bereits verantwortungsvoll handeln und damit einen wichtigen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten.
Vielen Dank!
Dietmar Tures
Ortsbürgermeister