28/10/2026
Würdest Du für zehn Quadratmeter bezahlen, die es gar nicht gibt?
Die Wohnfläche im Exposé wird selten hinterfragt. Dabei stimmt sie nicht immer.
Gerade bei Flächen im Dachgeschoss sehe ich das in der Praxis immer wieder.
Der übliche Maßstab ist die Wohnflächenverordnung. Danach zählen Flächen unter Dachschrägen nur teilweise. Balkone und Terrassen meist zu einem Viertel. Keller und Garage gehören gar nicht dazu.
Das klingt nach Kleinkram. Ist es aber nicht. Bei 3.500 Euro pro Quadratmeter machen zehn Quadratmeter weniger schnell 35.000 Euro aus (Rechenbeispiel).
Mein Tipp: Lass Dir zeigen, wie die Wohnfläche berechnet wurde. Wenn Du unsicher bist, lass nachmessen. Ist die Fläche kleiner als angegeben, hast Du ein gutes Argument für die Kaufpreisverhandlung.