03/11/2021
Die Kapitalanlageimmobilie - oder auch - die wundersame Geldvermehrung. Das Prinzip ist einfach: Du kaufst eine Immobilie, der Mieter bezahlt alle Kosten, und was darüber hinaus von der Miete übrig bleibt, vermehrt dein Vermögen. Schöne Sache, oder?
Tatsächlich ja - auch wenn ein paar Fallstricke zu beachten sind. Was ist wichtig beim Kauf einer Kapitalanlageimmobilie?
Lage, Lage, Lage - das gilt bei Immobilienkäufen grundsätzlich, bei Kapitalanlageimmobilien noch mehr. Denn du möchtest nicht selbst in der Immobilie wohnen, sondern diese auch noch in vielen Jahren sinnvoll vermieten können. D.h., wenn du jetzt zwar mit einer hohen Rendite einkaufst, in 20 Jahren aber niemand mehr dort wohnen will, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du Verluste einfahren wirst.
Kaufe nicht zu teuer ein.
Die Mieteinnahmen sollten höher sein als die Kosten. Was fällt an Kosten alles für dich an? Bewirtschaftungskosten (die nur teilweise auf den Mieter umgelegt werden können), Instandhaltungskosten und -rücklagen, ggf. Steuer und bei kreditfinanzierten Immobilien natürlich auch Zinsen. Sind deine Mieteinnahmen höher als die Kosten, hast du einen Vermögenszuwachs. Doch Vorsicht: das bedeutet nicht, dass du monatlich mehr Geld zur Verfügung hast - denn man darf die Tilgung nicht vergessen. Die Tilgung ist die Rückführung des Kredits an die Bank und zieht dir Geld aus der Tasche - dient aber dem Vermögensaufbau (—> offene Kreditsumme nimmt ab). Die Tilgung gehört damit nicht zu den Kosten
Diese Vorteile hat die Kapitalanlageimmobilie:
dein Mieter hilft dir beim Vermögensaufbau
zweistellige Eigenkapitalrenditen durch Kreditfinanzierung möglich
die Mieteinnahmen können langfristig erhöht werden, deine Bankrate bleibt gleich
in manchen Fällen hast du Steuervorteile
Inflationsschutz - der Wert deiner Immobilie steigt in der Regel langfristig
Abbezahlte Immobilie im Rentenalter erhöht die Rente durch die Mieteinnahmen
wenig Aufwand bei verwalteten Immobilien
Diese Nachteile / Risiken hat die Kapitalanlageimmobilie:
Zinsanschlussrisiko bei kreditfinanzierten Immobilien - die Zinsen können nach Ablauf der Zinsbindung höher sein, was zu einer höheren monatlichen Belastung führen kann, die ggf. nicht mehr tragbar ist
Verwaltungsaufwand, sofern man sich selbst um alles kümmert
Mietausfallrisiko
langfristige Verschuldung
Du möchtest für die prüfen, ob eine Kapitalanlageimmobilie für dich interessant sein kann? Dann melde dich gerne bei mir. Voraussetzung: Du solltest mind. 2.800 € netto monatlich und mind. 25.000 € Eigenkapital haben, damit das Risiko möglichst gering bleibt.