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Gesetzlich oder Privat? In 3 Schritten zur richtigen KrankenversicherungWer selbstständig ist oder als Angestellter mehr...
04/04/2023

Gesetzlich oder Privat? In 3 Schritten zur richtigen Krankenversicherung

Wer selbstständig ist oder als Angestellter mehr als 66.600 Euro im Jahr verdient, hat die Qual der Wahl: er kann entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Dabei stellt sich die Frage, auf Basis welcher Kriterien diese weitreichende Entscheidung getroffen werden sollte.

Herausforderungen
Die erste große Herausforderung bei der Entscheidungsfindung ist zunächst mal, überhaupt verlässliche Informationen zu finden. Schließlich möchte jede GKV ihre Mitglieder behalten und jede PKV neue gewinnen. Versicherungsvermittler, vom Einzelkämpfer bis zu Check 24, erhalten beim Abschluss einer PKV üppige Provisionen und vergessen im Verkaufsgespräch gerne, dass der Wechsel in die PKV auch Nachteile haben kann. Hier ist die Beauftragung eines Honorarberaters sinnvoll, der von Kunden direkt für seine Beratung vergütet wird und nicht durch Abschlussprovisionen von Versicherern.
Die zweite Herausforderung ist die Gesundheitsprüfung in der PKV. Während die GKV Neu-Mitglieder ohne Blick auf ihren Gesundheitszustand aufnehmen muss, schaut die PKV genauer hin und fordert Informationen zur Gesundheitshistorie. Schwerwiegende oder chronische Erkrankungen führen oft zu einem höheren Beitrag oder einer Ablehnung des Versicherungsantrags.

Zwei zentrale Fragestellungen
Wer die Gesundheitsprüfung meistert und zwischen GKV und PKV schwankt, sollte seine Überlegungen auf zwei zentrale Bereiche fokussieren:
Finanzielles
Zum einen geht es hierbei um die Frage, welches System ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet. Zum anderen um eine Langfristbetrachtung, ob die PKV beispielsweise mit Kindern und im Alter bezahlbar bleibt.
Die eigenen Prioritäten
Welche Bedeutung hat für mich das Thema Gesundheit? Lege ich Wert auf die bestmögliche medizinische Versorgung inkl. freier Arztwahl, neuesten Medikamenten etc.? Wie wichtig ist mir ein schneller Termin beim Facharzt?

In drei Schritten zur richtigen Entscheidung
Der Frage nach dem besseren System kann man sich in 3 Schritten nähern, indem man verschiedene Vor- und Nachteile des gesetzlichen und privaten Systems gegenüberstellt.
Schritt 1: Familienplanung
Die GKV erhebt Beiträge einkommensabhängig bis zur sog. Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Das bedeutet, dass Versicherte im Jahr 2023 bis zu einem jährlichen Einkommen von 59.850 Euro Beiträge zahlen. Kinder und Ehepartner können unter gewissen Voraussetzungen beitragsfrei mitversichert werden.
Im privaten System gilt das sogenannte „Nasenprinzip“, d.h. jeder Versicherte erhält einen eigenen Vertrag und muss dafür einen einkommensunabhängigen Beitrag bezahlen. Pro Kind fallen dementsprechend monatliche Kosten von etwa 120 Euro bis 180 Euro vor Steuern an, so dass die Zahl der (geplanten) Kinder direkten Einfluss auf die Höhe der PKV-Kosten hat.
Während des Erwerbslebens kann die Kosten-Nutzen-Abwägung zwischen GKV und PKV für Single ganz anders aussehen als für Eltern mit mehreren Kindern. Deshalb ist es wichtig, die eigene Familienplanung und ihre Auswirkungen auf die Beitragshöhe zu berücksichtigen.

Schritt 2: Einkommen im Ruhestand
Der wichtigste Einflussfaktor bei der Gegenüberstellung von GKV und PKV ist die Frage, ob die PKV-Beiträge im Ruhestand finanzierbar sind. Das hängt insbesondere von der Höhe der eigenen Renteneinkünfte ab. In der PKV fallen zwar manche Bausteine wie z.B. der gesetzliche 10%-Zuschlag oder das Krankentagegeld im Alter weg, aber der Beitrag wird losgelöst vom Einkommen erhoben.
Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Renteneinkünften sind deshalb langfristig fast immer in der GKV besser aufgehoben. Es gibt in Deutschland zwar eine Krankenversicherungspflicht, so dass auch Rentner mit finanziellem Engpass nicht ihre Krankenversicherung verlieren können. Sie müssen aber in ihrer PKV Leistungseinbußen hinnehmen und würden mit dem einkommensabhängigen Beitrag der GKV besser fahren.
Empfänger von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten zusätzlich zu ihrer Rente einen Zuschuss zur Krankenversicherung, der dem Arbeitgeberbeitrag bei Angestellten ähnelt. Den Zuschuss erhält jeder Rentner, egal ob er in der GKV oder in er PKV versichert ist. Die Höhe des Zuschusses für Rentner in der PKV bemisst sich daran, was sie theoretisch als GKV-Mitglieder erhalten würden.

Schritt 3: Leistungen richtig vergleichen
Ein Vergleich des Preis-Leistungs-Verhältnisses von PKV und GKV birgt immer die Gefahr, Äpfel und Birnen zu vergleichen. Die größte Herausforderung ist, dass zwar die Leistungen der GKV aufgrund gesetzlicher Vorgaben bei allen Krankenkassen alle auf ähnlichem Niveau sind, es aber in der PKV große Leistungsunterschiede gibt. Letztere reichen von einem löchrigen Minimalschutz, der schlechter als die GKV ist, bis hin zu Top-Tarifen, die eine Luxus-Versorgung bieten.
Wer mit dem Leistungsniveau der GKV unzufrieden ist und eine höherwertige medizinische Versorgung möchte, hat 2 Möglichkeiten. Erstens, in der GKV zu bleiben und deren Leistungen durch Krankenzusatzversicherungen (ambulant, Zahn, stationär) zu erhöhen. Zweitens, in einen hochwertigen PKV-Tarif zu wechseln.
Für einen korrekten Systemvergleich bei einer höherwertigen medizinischen Versorgung gilt es nun, das Preis-Leistungs-Verhältnis einer GKV plus Krankenzusatzversicherungen auf der einen Seite und einen leistungsmäßig vergleichbaren PKV-Tarif gegenüberzustellen. Neben dem Hier und Jetzt ist zusätzlich eine Simulation unterschiedlicher Lebenssituationen sinnvoll (Familie mit Kindern, Ruhestand, …). Dabei müssen auch die Beiträge von Angehörigen berücksichtigt werden.
Häufig zeigt sich bereits an dieser Stelle, dass die Vorteile von GKV oder PKV deutlich überwiegen.
An dieser Stelle gehen wir nicht näher auf der Thema Beitragsentwicklung ein (das tun wir in einem weiteren Artikel). Nur so viel vorweg: Beitragssteigerungen betreffen beide Systeme und sind für Menschen mit hohem Einkommen sowohl vor als auch im Ruhestand von untergeordneter Bedeutung. Durchschnitts- und Geringverdiener profitieren jedoch deutlich von der einkommensabhängigen Beitragserhebung in der GKV.

Fazit:
Die Wahl des Krankenversicherungssystems hängt im Wesentlichen von finanziellen Aspekten und individuellen Präferenzen ab. Im Rahmen der Entscheidungsfindung sollte man sich über Familienplanung und Einnahmen im Ruhestand Gedanken machen und einen korrekten Preis-Leistungs-Vergleich anstellen. Häufig kristallisiert sich dann bereits eine Präferenz für GKV oder PKV heraus.

Gesetzlich oder Privat? In 3 Schritten zur richtigen KrankenversicherungWer selbstständig ist oder als Angestellter mehr...
04/04/2023

Gesetzlich oder Privat? In 3 Schritten zur richtigen Krankenversicherung

Wer selbstständig ist oder als Angestellter mehr als 66.600 Euro im Jahr verdient, hat die Qual der Wahl: er kann entweder freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bleiben oder in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln. Dabei stellt sich die Frage, auf Basis welcher Kriterien diese weitreichende Entscheidung getroffen werden sollte.

Herausforderungen
Die erste große Herausforderung bei der Entscheidungsfindung ist zunächst mal, überhaupt verlässliche Informationen zu finden. Schließlich möchte jede GKV ihre Mitglieder behalten und jede PKV neue gewinnen. Versicherungsvermittler, vom Einzelkämpfer bis zu Check 24, erhalten beim Abschluss einer PKV üppige Provisionen und vergessen im Verkaufsgespräch gerne, dass der Wechsel in die PKV auch Nachteile haben kann. Hier ist die Beauftragung eines Honorarberaters sinnvoll, der von Kunden direkt für seine Beratung vergütet wird und nicht durch Abschlussprovisionen von Versicherern.
Die zweite Herausforderung ist die Gesundheitsprüfung in der PKV. Während die GKV Neu-Mitglieder ohne Blick auf ihren Gesundheitszustand aufnehmen muss, schaut die PKV genauer hin und fordert Informationen zur Gesundheitshistorie. Schwerwiegende oder chronische Erkrankungen führen oft zu einem höheren Beitrag oder einer Ablehnung des Versicherungsantrags.

Zwei zentrale Fragestellungen
Wer die Gesundheitsprüfung meistert und zwischen GKV und PKV schwankt, sollte seine Überlegungen auf zwei zentrale Bereiche fokussieren:
Finanzielles
Zum einen geht es hierbei um die Frage, welches System ein besseres Preis-Leistungsverhältnis bietet. Zum anderen um eine Langfristbetrachtung, ob die PKV beispielsweise mit Kindern und im Alter bezahlbar bleibt.
Die eigenen Prioritäten
Welche Bedeutung hat für mich das Thema Gesundheit? Lege ich Wert auf die bestmögliche medizinische Versorgung inkl. freier Arztwahl, neuesten Medikamenten etc.? Wie wichtig ist mir ein schneller Termin beim Facharzt?

In drei Schritten zur richtigen Entscheidung
Der Frage nach dem besseren System kann man sich in 3 Schritten nähern, indem man verschiedene Vor- und Nachteile des gesetzlichen und privaten Systems gegenüberstellt.
Schritt 1: Familienplanung
Die GKV erhebt Beiträge einkommensabhängig bis zur sog. Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Das bedeutet, dass Versicherte im Jahr 2023 bis zu einem jährlichen Einkommen von 59.850 Euro Beiträge zahlen. Kinder und Ehepartner können unter gewissen Voraussetzungen beitragsfrei mitversichert werden.
Im privaten System gilt das sogenannte „Nasenprinzip“, d.h. jeder Versicherte erhält einen eigenen Vertrag und muss dafür einen einkommensunabhängigen Beitrag bezahlen. Pro Kind fallen dementsprechend monatliche Kosten von etwa 120 Euro bis 180 Euro vor Steuern an, so dass die Zahl der (geplanten) Kinder direkten Einfluss auf die Höhe der PKV-Kosten hat.
Während des Erwerbslebens kann die Kosten-Nutzen-Abwägung zwischen GKV und PKV für Single ganz anders aussehen als für Eltern mit mehreren Kindern. Deshalb ist es wichtig, die eigene Familienplanung und ihre Auswirkungen auf die Beitragshöhe zu berücksichtigen.

Schritt 2: Einkommen im Ruhestand
Der wichtigste Einflussfaktor bei der Gegenüberstellung von GKV und PKV ist die Frage, ob die PKV-Beiträge im Ruhestand finanzierbar sind. Das hängt insbesondere von der Höhe der eigenen Renteneinkünfte ab. In der PKV fallen zwar manche Bausteine wie z.B. der gesetzliche 10%-Zuschlag oder das Krankentagegeld im Alter weg, aber der Beitrag wird losgelöst vom Einkommen erhoben.
Menschen mit geringen bis durchschnittlichen Renteneinkünften sind deshalb langfristig fast immer in der GKV besser aufgehoben. Es gibt in Deutschland zwar eine Krankenversicherungspflicht, so dass auch Rentner mit finanziellem Engpass nicht ihre Krankenversicherung verlieren können. Sie müssen aber in ihrer PKV Leistungseinbußen hinnehmen und würden mit dem einkommensabhängigen Beitrag der GKV besser fahren.
Empfänger von Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten zusätzlich zu ihrer Rente einen Zuschuss zur Krankenversicherung, der dem Arbeitgeberbeitrag bei Angestellten ähnelt. Den Zuschuss erhält jeder Rentner, egal ob er in der GKV oder in er PKV versichert ist. Die Höhe des Zuschusses für Rentner in der PKV bemisst sich daran, was sie theoretisch als GKV-Mitglieder erhalten würden.

Schritt 3: Leistungen richtig vergleichen
Ein Vergleich des Preis-Leistungs-Verhältnisses von PKV und GKV birgt immer die Gefahr, Äpfel und Birnen zu vergleichen. Die größte Herausforderung ist, dass zwar die Leistungen der GKV aufgrund gesetzlicher Vorgaben bei allen Krankenkassen alle auf ähnlichem Niveau sind, es aber in der PKV große Leistungsunterschiede gibt. Letztere reichen von einem löchrigen Minimalschutz, der schlechter als die GKV ist, bis hin zu Top-Tarifen, die eine Luxus-Versorgung bieten.
Wer mit dem Leistungsniveau der GKV unzufrieden ist und eine höherwertige medizinische Versorgung möchte, hat 2 Möglichkeiten. Erstens, in der GKV zu bleiben und deren Leistungen durch Krankenzusatzversicherungen (ambulant, Zahn, stationär) zu erhöhen. Zweitens, in einen hochwertigen PKV-Tarif zu wechseln.
Für einen korrekten Systemvergleich bei einer höherwertigen medizinischen Versorgung gilt es nun, das Preis-Leistungs-Verhältnis einer GKV plus Krankenzusatzversicherungen auf der einen Seite und einen leistungsmäßig vergleichbaren PKV-Tarif gegenüberzustellen. Neben dem Hier und Jetzt ist zusätzlich eine Simulation unterschiedlicher Lebenssituationen sinnvoll (Familie mit Kindern, Ruhestand, …). Dabei müssen auch die Beiträge von Angehörigen berücksichtigt werden.
Häufig zeigt sich bereits an dieser Stelle, dass die Vorteile von GKV oder PKV deutlich überwiegen.
An dieser Stelle gehen wir nicht näher auf der Thema Beitragsentwicklung ein (das tun wir in einem weiteren Artikel). Nur so viel vorweg: Beitragssteigerungen betreffen beide Systeme und sind für Menschen mit hohem Einkommen sowohl vor als auch im Ruhestand von untergeordneter Bedeutung. Durchschnitts- und Geringverdiener profitieren jedoch deutlich von der einkommensabhängigen Beitragserhebung in der GKV.

Fazit:
Die Wahl des Krankenversicherungssystems hängt im Wesentlichen von finanziellen Aspekten und individuellen Präferenzen ab. Im Rahmen der Entscheidungsfindung sollte man sich über Familienplanung und Einnahmen im Ruhestand Gedanken machen und einen korrekten Preis-Leistungs-Vergleich anstellen. Häufig kristallisiert sich dann bereits eine Präferenz für GKV oder PKV heraus.

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Beratung oder Verkauf? Warum Finanzberatung auf Honorarbasis die bessere Wahl ist Geld- und Finanzthemen sind für alle M...
04/04/2023

Beratung oder Verkauf? Warum Finanzberatung auf Honorarbasis die bessere Wahl ist

Geld- und Finanzthemen sind für alle Menschen wichtig, aber die wenigsten beschäftigen sich gerne damit. Deshalb nehmen Viele den einfachsten Weg und gehen zu ihrer Bank oder zum nächsten verfügbaren Verkäufer von Finanzprodukten, um endlich einen Haken an das leidige Thema machen zu können. Leider entpuppt sich diese Herangehensweise oft als teurer Fehler. Das gilt insbesondere bei Altersvorsorge, Geldanlage und anderen weitreichenden Entscheidungen wie z.B. dem Wechsel in die private Krankenversicherung.

Berater oder Verkäufer?
Die meisten Menschen benötigen Beratung und Hilfe bei der Erstellung einer individuellen Finanzstrategie, bevor sie Produktentscheidungen treffen können. Das Problem: Mehr als 95% der Finanzvertriebe wie Banken, Versicherungsvertreter und -makler arbeiten auf Provisionsbasis und unterliegen dadurch massiven Interessenskonflikten.
Viele Kunden denken, sie sprechen mit Beratern, die nur ihr Bestes im Sinn haben. Tatsächlich treffen sie jedoch auf Verkäufer, deren Einkommen davon abhängt, Finanzprodukte zu vertreiben und Vertriebsziele zu erfüllen. Denn nur im Fall eines erfolgreichen Abschlusses erhalten Provisionsvermittler von der Finanzindustrie Provisionen. Jedes Kundengespräch ohne Abschluss ist Aufwand ohne Ertrag.

Die 3 größten Nachteile der Provisionsvermittlung
⛔️ Kunden haben keinen objektiven Ansprechpartner. Die vermeintliche Beratung ist ein Verkaufsgespräch, das auf den Vertrieb eigener Finanzprodukte ausgerichtet ist.
⛔️ Ohne Abschluss verdienen Provisionsvermittler kein Geld. Deshalb gibt es einen massiven Fehlanreiz, Kunden zum Kauf neuer Produkte zu bewegen, auch wenn sie keinen Bedarf haben.
⛔️ Kunden erhalten häufig schlechte und zu teure Produkte. Je höher die Provision für den Vermittler ist, desto höher sind die Kosten für den Kunden, so dass hier ein deutlicher Interessenskonflikt besteht.

Irgendwann sind die Menschen dann mit ihrer finanziellen Situation unzufrieden und machen sich auf die Suche nach einer neutralen Beratung. Hier kommen dann Honorarberater ins Spiel, die direkt von ihren Kunden vergütet werden und nicht über versteckte Provisionen der Finanzindustrie.

Die 3 größten Vorteile der Honorarberatung
✔️ Kunden erhalten einen objektiven Ansprechpartner, weil sie ihren Berater direkt beauftragen und vergüten. Honorarberater erhalten keine Provisionen von Banken und Versicherungen.
✔️ Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf Beratung und Strategieentwicklung. Honorarberater haben keinen Anreiz, den Abschluss neuer Produkte zu forcieren. Häufig reicht die Optimierung vorhandener Produkte aus.
✔️ Kunden erhalten über Honorarberater Zugang zu sog. Nettotarifen. Diese provisionsfreien Finanzprodukte sind entsprechend günstiger und führen zu Einsparungen, die mittelfristig meist deutlich höher sind als das Beratungshonorar.

Fazit
Viele Menschen wenden sich mit ihren Finanzfragen an einen Provisionsvermittler, der massiven Fehlanreizen und Interessenskonflikten unterliegt. Die in dieser Konstellation getroffenen Entscheidungen erweisen sich rückblickend oft als teure Fehler. Deshalb ist es für Verbraucher vor allem bei weitreichenden Entscheidungen empfehlenswert, in die eigene finanzielle Zukunft zu investieren und den neutralen Rat eines Honorarberaters einzuholen.

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