Ascunia Trading

Ascunia Trading Ascunia entwickelt robuste algorithmische Handelssysteme für Aktien und Futures – mit persönlicher Begleitung vom Paper-Trading bis zum Live-Einsatz.

Auf unserer Facebook-Seite finden Sie Know How zur Entwicklung, Optimierung und Evaluierung von Handelsstrategien. Hier gibt es Infos zur technische Wertpapieranalyse, zum stimmiges Money- und Risikomanagement und zum automatischen Trading mit professioneller Software. Marktbreite-Daten für den deutschen Aktienmarkt veröffentlichen wir hier regelmäßig.

Reicht nicht KI aus, um erfolgreich zu traden?KI ist ein hervorragendes Werkzeug. Ich nutze sie selbst täglich. Sie bean...
21/07/2026

Reicht nicht KI aus, um erfolgreich zu traden?

KI ist ein hervorragendes Werkzeug.
Ich nutze sie selbst täglich.
Sie beantwortet Fragen fachlich richtig und erklärt Zusammenhänge.
Deshalb fragen heute viele Trader zunächst ihre KI, bevor sie einen Experten kontaktieren.
KI liefert zuverlässig Antworten auf die Fragen, die ihr gestellt werden.
Die beste Lösung kann jedoch in der Antwort auf eine Frage liegen, die der Trader der KI nicht gestellt hat. Gerade im Trading können nicht gestellte Fragen weitreichende finanzielle Folgen haben.
Will man KI wie ein Experte nutzen, dürfen die Chats mit ihr nicht oberflächlich bleiben.
Dazu braucht man Fachwissen.
Man muss die Antworten der KI hinterfragen, um sie richtig einordnen zu können. Das ist nicht leicht und kann lange dauern, wenn das Ergebnis gut sein soll. Der Mehrwert eines erfahrenen menschlichen Ansprechpartners besteht im Zeitalter von KI deshalb auch darin, Ihnen ALLE für Ihren Trading-Erfolg wichtigen Fragen zu stellen und zu beantworten – nicht allgemein- sondern ganz speziell für Ihr konkretes Trading.

Und natürlich bevor Ihnen der Markt darauf ungefragt eine teure Antwort gibt.

Eine einzelne historische Kurve ist für mich kein Backtest.Ja, Sie haben richtig gelesen.Viele verstehen unter einem Bac...
14/07/2026

Eine einzelne historische Kurve ist für mich kein Backtest.

Ja, Sie haben richtig gelesen.

Viele verstehen unter einem Backtest nur eine einzige historische Equity-Kurve. Für mich muss ein professioneller Backtest aber deutlich mehr leisten.

✔️ Lange Historien mit unterschiedlichen Marktphasen, Bullen- und Bärenmärkten sowie Crashs.

✔️ Möglichst wenige Freiheitsgrade, damit ein Handelssystem nicht künstlich an die Vergangenheit angepasst wird.

✔️ Strenge Robustheitstests mit verrauschten Kursdaten, höheren Transaktionskosten, verzögerten Einstiegen sowie Parameter- und Stopp-Variationen.

✔️ Verifizierung über Datenfeed- und Ordersimulationen, Paper-Trading und schließlich den Live-Einsatz.

Marktverhalten wiederholt sich – aber niemals exakt auf die gleiche Weise. Deshalb gilt für mich: Je mehr Marktphasen ein Handelssystem erfolgreich durchläuft und je länger der Testzeitraum ist, desto aussagekräftiger wird der Backtest.

Ein Backtest besteht für mich deshalb nie aus einer einzelnen Ergebniskurve. Je nach Handelssystem entstehen mehrere hundert Kapitalkurven.

Der beste Backtest ist für mich nicht der mit der höchsten historischen Rendite. Der beste Backtest ist der, der das spätere Verhalten eines Handelssystems im Live-Handel möglichst realistisch abbildet.

Trading ohne klares Stopp-Konzept ist unprofessionell.Nach dem Einstieg gibt es nur drei Möglichkeiten:• Der Trade läuft...
07/07/2026

Trading ohne klares Stopp-Konzept ist unprofessionell.

Nach dem Einstieg gibt es nur drei Möglichkeiten:

• Der Trade läuft zügig in den Gewinn.
• Der Trade läuft zügig in den Verlust.
• Der Trade läuft zügig weder in den Gewinn noch in den Verlust.

Ein professionelles Stopp-Konzept muss für alle drei Szenarien eine klare Antwort liefern – und zwar bevor der Trade eröffnet wird.

Dazu gehört:

✔️ Gewinne müssen abgesichert und realisiert werden.
✔️ Verluste müssen konsequent begrenzt werden.
✔️ Es muss feststehen, was passiert, wenn sich der Trade über längere Zeit nicht wie gewünscht entwickelt.

Bleibt ein Trade über einen längeren Zeitraum richtungslos, war das ursprüngliche Setup unpassend. Dann ist das Kapital außerhalb des Marktes besser aufgehoben, als weiter auf eine günstige Entwicklung zu hoffen.
Je länger ein richtungsloser Trade offen bleibt, desto stärker wird sein Ausgang vom Zufall beeinflusst – und desto größer wird das Risiko für das eingesetzte Kapital.
Ein gutes Stopp-Konzept braucht außerdem ein stimmiges Chance-Risiko-Verhältnis.
Gewinnstops sollten deutlich weiter entfernt liegen als Verluststops. Gleichzeitig gilt: Verluststops werden so eng gesetzt, wie es möglich ist.
Führt ein weiter gesetzter Verluststop im Systemtest gegenüber einem engeren Stop weder zu höheren Gewinnen noch zu geringeren Drawdowns, erhöht er ohne Gegenleistung das Risiko.
Ein gutes Stopp-Konzept schützt deshalb nicht nur vor großen Verlusten.
Es sorgt auch dafür, dass Gewinne gesichert, Fehlentwicklungen früh erkannt und Kapital nicht unnötig lange im Markt gebunden wird.
Genau darin zeigt sich professionelles Trading.

„Wenn das Handelssystem automatisch handelt – warum erzielt dann nicht jeder die gleichen Ergebnisse?“Diese Frage wurde ...
30/06/2026

„Wenn das Handelssystem automatisch handelt – warum erzielt dann nicht jeder die gleichen Ergebnisse?“

Diese Frage wurde mir heute wieder in einem Strategiegespräch gestellt. Sie ist absolut berechtigt.

Viele stellen sich ein automatisches Handelssystem wie einen Autopiloten vor: installieren, starten und jeder erzielt automatisch dieselben Ergebnisse.

So funktioniert professionelles Trading jedoch nicht.

Ein automatisches Handelssystem automatisiert Handelsentscheidungen – aber nicht alle Einflussfaktoren des Tradings.

Schon bei Marktdaten, Broker, Datenfeed, Ausführungsgeschwindigkeit oder Slippage kann es Unterschiede geben. Auch die gewählte Systemvariante spielt eine Rolle.

Hinzu kommt der Trader selbst:
Wie gut kennt er sein System?
Hält er sich an das Risikomanagement?
Geht er sorgfältig mit dem System um?
Nutzt er zusätzliche Gewinnsicherung sinnvoll?

Auch der laufende Betrieb ist wichtig. Ein automatisches Handelssystem braucht Monitoring, Wartung und bei Bedarf Anpassungen oder Neuoptimierungen.

Automatisierung bedeutet deshalb nicht, dass jeder identische Ergebnisse erzielt.

Sie sorgt dafür, dass geprüfte Handelsregeln konsequent und emotionsfrei umgesetzt werden. Genau darin liegt einer der größten Vorteile systematischen Tradings.

Trotzdem bleibt der Faktor Mensch auch beim algorithmischen Trading entscheidend. Das beste System kann nicht performen, wenn es nicht eingeschaltet ist.

Eine Trading-Strategie muss nicht nur gut klingen.  Sie muss geprüft sein.Ohne eine ausreichend lange getestete, stabile...
23/06/2026

Eine Trading-Strategie muss nicht nur gut klingen.
Sie muss geprüft sein.
Ohne eine ausreichend lange getestete, stabile und bisher profitable Handelsstrategie ist nachhaltig profitables Trading unmöglich.
Im Trading reicht Logik allein nicht aus. Entscheidend ist, ob ein Ansatz fachlich sauber geprüft wurde und überhaupt belastbar ist.
Dazu gehören vor allem:
• ausreichend lange und saubere Historien
• verschiedene Marktphasen
• realistisch berücksichtigte Handelskosten
• Crash-Szenarien als Bestandteil der Tests
• eine nachvollziehbare Auswertung der Ergebnisse
Wichtig ist außerdem:
Die Systemtests sollten dem Trader zur Verfügung stehen. Alternativ sollte er selbst in der Lage sein, eine Strategie vor dem Einsatz eigenständig zu testen.
Bei nicht ausprogrammierten Systemen ist dafür eine ausreichend lange Paper-Trading- und Live-Trading-Phase besonders wichtig. Nur so lassen sich die Ergebnisse überhaupt sinnvoll beurteilen.
Auch bei programmierten Systemen sind Simulationen, Paper Trading und eine anschließende Live-Trading-Phase nach den Backtests sinnvoll. Diese Phasen können dann aber deutlich kürzer sein als bei Handelsansätzen, die komplett ohne belastbare Backtests gehandelt werden.
Denn viele veröffentlichte Handelsansätze sind nicht ausreichend geprüft. Dass sich etwas gut anhört, bedeutet noch lange nicht, dass es auch funktioniert.
Auch fachlich sauber durchgeführte Systemtests sind keine Garantie für zukünftige Gewinne. Die Wahrscheinlichkeit für einen tragfähigen praktischen Einsatz ist aber deutlich höher als bei einer Handelsstrategie, die bereits in der Vergangenheit nicht funktioniert hat.

Viele Trader betrachten das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) nur beim einzelnen Trade.In meinen Handelssystemen spielt das...
16/06/2026

Viele Trader betrachten das Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) nur beim einzelnen Trade.
In meinen Handelssystemen spielt das CRV jedoch auch beim Risiko-Management der gesamten Strategie eine wichtige Rolle.
Zum Beispiel bei den Stop-Einstellungen:
Die mögliche Gewinnchance sollte deutlich größer sein als das maximale Risiko eines Trades — idealerweise mindestens Faktor 1,5.
Aber auch beim Wiedereinstieg nach einer Pause oder Neuoptimierung nutze ich das CRV:
Die Lage der Kapitalkurve im Projektionstrendkanal zeigt, ob die mögliche Chance aktuell groß genug im Verhältnis zum Risiko ist.
Zusätzlich muss das Risiko natürlich immer zur persönlichen Situation des Traders passen.
Robuste Handelssysteme entstehen nicht nur durch gute Einstiegssignale — sondern vor allem durch sauberes Risiko-Management.
Eine ausführlichere Betrachtung zum Chance-Risiko-Verhältnis sowie zum Zusammenspiel von Stops, Kurszielen und Projektionstrendkanälen finden Sie hier

https://www.boerse-und-finanzen.de/chance-risiko-verhaeltnis-crv-was-ist-das.html

Institutioneller Handel und privater algorithmischer Handel werden häufig miteinander verglichen.Das ist aus meiner Sich...
09/06/2026

Institutioneller Handel und privater algorithmischer Handel werden häufig miteinander verglichen.
Das ist aus meiner Sicht aber nur sehr eingeschränkt sinnvoll.
Denn beide arbeiten unter völlig verschiedenen Rahmenbedingungen. Institutionelle Marktteilnehmer verfügen oft über professionelle Datenfeeds, börsennahe Server, direkte Marktanbindungen, große Infrastruktur und Spezialteams. Außerdem haben sie andere regulatorische und operative Ziele.
Private Trader müssen deutlich pragmatischer arbeiten.
Viele Methoden klingen theoretisch hervorragend — scheitern im praktischen Einsatz aber an ganz anderen Faktoren:
• unvollständigen Kursdaten
• Infrastrukturkosten
• Transaktionskosten und Slippage
• Latenzen
• oder am Zeitaufwand für die saubere Umsetzung und das Monitoring der Strategie
Ein typisches Beispiel ist Orderbuch-Trading.
Das hört sich zunächst hochprofessionell an.
Vorausgesetzt, man sieht überhaupt das vollständige Orderbuch.
Viele private Trader wissen nicht einmal, dass sie bei manchen Brokern nur bestimmte Teilmengen der Marktdaten sehen — nicht jedoch alle tatsächlich gestellten Kurse. Professionelle Datenfeeds können zudem schnell Kosten von mehreren Zehntausend EUR pro Monat verursachen. Im institutionellen Bereich stehen solche Kosten oft in vernünftigem Verhältnis zum Nutzen.
Für die meisten privaten Trader sind sie dagegen ein absolutes KO-Kriterium. Genau deshalb halte ich wenig davon, institutionelle Methoden einfach auf private Trader zu übertragen.
Die entscheidende Frage lautet: Welche Ansätze sind unter realen privaten Bedingungen langfristig robust und praktisch umsetzbar?
Die Kunst im algorithmischen Trading besteht nicht darin, perfekte Backtests zu bauen. Die Kunst besteht in der größtmöglichen Übereinstimmung von Backtest und Umsetzung einer Strategie unter realen Marktbedingungen. Und genau dafür muss man viele praktische Probleme überhaupt erst einmal kennen.

Automatisiertes Trading braucht mehr als nur ein gutes Handelssystem.Damit automatisches Trading in der Praxis stabil fu...
02/06/2026

Automatisiertes Trading braucht mehr als nur ein gutes Handelssystem.

Damit automatisches Trading in der Praxis stabil funktioniert, müssen mehrere Bausteine sauber zusammenspielen:

• ein schneller und stabiler Handelsserver
• ein passender Broker mit Einlagensicherung und zuverlässiger Ausführung
• Handels- und Ordersoftware mit passenden Sicherheitsfunktionen
• der Handel von Wertpapieren über regulierte Börsen
• ein robust und geprüftes Handelssystem
• ein stimmiges Stopp-Konzept und Risikomanagement
• persönliche Betreuung und Support

Gerade beim automatisierten Trading wird oft nur auf das Handelssystem geschaut. In der Praxis ermöglicht aber erst das Zusammenspiel aller Komponenten professionelles und stabiles Trading innerhalb eines klar definierten Regelwerks.

Ich habe lange gebraucht, um mir eine stabile Trading-Infrastruktur aufzubauen. Heute profitieren meine Kunden von meinen Erfahrungen. Sie starten ihr algorithmisches Trading auf hohem Niveau und müssen sich um die Auswahl passender Rahmenbedingungen nicht selbst kümmern.

Candlestick-Pattern werden häufig sehr vereinfacht betrachtet.Nach dem Motto:👉 Pattern erkannt = Handelssignal.Bei der E...
26/05/2026

Candlestick-Pattern werden häufig sehr vereinfacht betrachtet.
Nach dem Motto:
👉 Pattern erkannt = Handelssignal.
Bei der Entwicklung robuster Handelssysteme funktioniert das so nicht.
Die meisten Candlestick-Pattern sind Umkehrmuster. Sie treten am Ende von Trends auf und können dort früh auf einen möglichen Trendwechsel hinweisen.
Deshalb nutze ich Candlestick-Pattern grundsätzlich nur in Kombination mit Trendfilter-Indikatoren.
Ein bullisches Candlestick-Pattern ist beispielsweise nur dann sinnvoll, wenn zuvor ein etablierter Abwärtstrend vorliegt.
Außerdem funktionieren Candlestick-Muster zuverlässig nur auf der getesteten Zeitebene und für das getestete Wertpapier.
Ein weiterer Vorteil:
Candlestick-Pattern enthalten selbst keine einstellbaren Parameter. Dadurch werden Handelsregeln stabiler und Handelssysteme weniger anfällig für Curve Fitting.
Entscheidend bleibt allerdings immer die statistische Relevanz der Signale.
Genau diese Kombination aus Marktlogik, Statistik und praktischer Umsetzbarkeit ist aus meiner Sicht entscheidend für robuste algorithmische Handelssysteme.

Automatisiertes Trading nimmt dem Trader viele operative Entscheidungen ab.Aber es ersetzt nicht die mentale Kompetenz i...
19/05/2026

Automatisiertes Trading nimmt dem Trader viele operative Entscheidungen ab.
Aber es ersetzt nicht die mentale Kompetenz im Trading.
Auch ein gutes Handelssystem muss in realen Marktphasen richtig begleitet werden: bei Drawdowns, Verlustserien, Phasen ohne neue Hochs oder Zweifeln am weiteren Verlauf.
Gute Trader zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie niemals unsicher werden.
Sie haben gelernt, Unsicherheit auszuhalten, Ergebnisse sachlich einzuordnen und Regeln auch unter Druck nicht vorschnell zu verändern.
Diese Eigenschaften sind nicht angeboren. Man muss sie sich erarbeiten.
Genau deshalb ist persönliche Begleitung beim Einsatz automatisierter Handelssysteme so wichtig: Es geht nicht nur darum, ob ein System technisch läuft. Es geht auch darum, Ergebnisse richtig einzuordnen und unnötige Eingriffe zu vermeiden.

Adresse

Unter Den Ulmen 56a
Neuenhagen Bei Berlin
15366

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Montag 10:30 - 17:00
Dienstag 10:30 - 17:00
Mittwoch 10:30 - 14:00
Donnerstag 10:30 - 17:00
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