29/10/2026
Was die Krankenkasse nicht bezahlt, kann trotzdem steuerlich absetzbar sein.
Das zeigt ein Urteil des Finanzgerichts Baden-Württemberg: Ein Mann ließ seine schwere, bislang erfolglos behandelte Depression mit einem sogenannten Hirnschrittmacher behandeln. Die Krankenkasse verweigerte die Kostenübernahme.
Steuerlich durfte er die Behandlungskosten dennoch geltend machen. Denn entscheidend ist nicht, ob die Krankenkasse zahlt, sondern ob die Behandlung medizinisch notwendig und wissenschaftlich anerkannt ist.
Gut zu wissen: Auch Kosten für Behandlungen in einer Privatklinik können als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden.
Sie haben selbst hohe Krankheitskosten getragen? Schaffer & Partner prüft gerne, was davon steuerlich berücksichtigt werden kann.