28/10/2026
📉 Rote Zahlen? Der Verlust ist steuerlich nicht automatisch verloren.
Wenn Dein Unternehmen 2026 einen Verlust macht, kann dieser unter bestimmten Voraussetzungen mit positiven Einkünften anderer Jahre verrechnet werden.
✅ Genau hier kommt der Verlustvortrag ins Spiel:
Bleibt nach einem möglichen Verlustrücktrag noch ein Verlust übrig, kann dieser in zukünftige Jahre übernommen werden.
📊 Beispiel:
2026 entsteht ein Verlust von 20.000 €.
2027 erzielst Du positive Einkünfte von 50.000 €.
Kann der Verlust vollständig vorgetragen werden, bleiben steuerlich nur noch 30.000 € positive Einkünfte übrig.
💡 Wichtig:
Bevor Verluste in die Zukunft wandern, können sie grundsätzlich zunächst mit positiven Einkünften der Vorjahre verrechnet werden. Je nach persönlicher und betrieblicher Situation kann aber auch ein Verzicht auf den Verlustrücktrag sinnvoll sein.
Ein Verlust ist also nicht einfach „weg“ – steuerlich kann er auch später noch eine wichtige Rolle spielen.
Du möchtest wissen, wie sich ein Verlust bei Dir optimal nutzen lässt?
📞 0441 47147
Steuerberatung Jörg Bachmann, Oldenburg