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Ab 2027 wird Kindergeld in zwei Stufen antragslos ausgezahlt. Voraussetzung sind keine Zweifel am Anspruch und eine hint...
20/07/2026

Ab 2027 wird Kindergeld in zwei Stufen antragslos ausgezahlt. Voraussetzung sind keine Zweifel am Anspruch und eine hinterlegte Kontoverbindung. Die Familienkasse erhält vom Bundeszentralamt für Steuern die notwendigen Daten nach der Geburt. Bei fehlenden Informationen erhalten Eltern weiterhin ein Begrüßungsschreiben und können Angaben ergänzen.

Der Bundestag hat am 9.7.2026 ein Gesetz beschlossen, das es der Familienkasse ermöglicht, nach der Geburt eines Kindes das Kindergeld auch ohne Antrag auszuzahlen. Diese Möglichkeit zur

Die Bundesregierung plant ab 2027 Steuerentlastungen durch höhere Kinderfreibeträge und Kindergeld, zugleich steigen Rei...
13/07/2026

Die Bundesregierung plant ab 2027 Steuerentlastungen durch höhere Kinderfreibeträge und Kindergeld, zugleich steigen Reichensteuer und Pauschalsteuer bei Minijobs. Die steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen wird von 20 % auf 15 % reduziert. Konkrete Vorschläge zur digitalen Steuererklärung sollen bis Herbst 2026 vorliegen. Höher sind künftig auch steuerfreie Zuschläge für Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit. Familien mit mittleren Einkommen werden entlastet, während die Reichensteuer ab 250.000 € mit 45 % und ab 280.000 € mit 47 % greift. Abfindungen bei schnellem Jobwechsel werden steuerlich begünstigt. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Die Bundesregierung hat die Ergebnisse des Koalitionsausschusses zu den geplanten Steueränderungen vorgestellt und die Maßnahmen für ein „umfassendes Reformpaket“

Die bisherige Zollfreigrenze von 150 € für Warensendungen im Fernabsatzverkehr entfällt ab dem 1.7.2026. Stattdessen wir...
06/07/2026

Die bisherige Zollfreigrenze von 150 € für Warensendungen im Fernabsatzverkehr entfällt ab dem 1.7.2026. Stattdessen wird ein Pauschalzoll von 3 € je Warenkategorie erhoben. Die Erhebung erfolgt über das IOSS-Verfahren oder bei Postsendungen im Fernabsatzverkehr. Technisch wird der Pauschalzoll in Deutschland über die ATLAS-Anwendungen mit Zahlungsaufschub abgerechnet. Unternehmen müssen dabei ihre Gesamtsicherheit und Referenzbeträge anpassen sowie gegebenenfalls separate Bewilligungen beantragen. Weitere Details im vollständigen Artikel.

Die Generalzolldirektion weist darauf hin, dass die bisherige Zollfreigrenze für Warensendungen bis 150 € ab dem 1.7.2026 vollständig entfällt. Stattdessen gibt es einen neuen

Arbeitnehmer dürfen Telekommunikationseinrichtungen ihres Arbeitgebers steuerfrei auch privat nutzen (§ 3 Nr. 45 EStG). ...
30/06/2026

Arbeitnehmer dürfen Telekommunikationseinrichtungen ihres Arbeitgebers steuerfrei auch privat nutzen (§ 3 Nr. 45 EStG). Arbeitgeber können Kosten für betriebliche Telefonate erstatten, auch wenn diese über private Anschlüsse geführt werden. Die Überlassung betrieblicher Handys mit Verträgen im Namen des Unternehmens erlaubt eine steuerfreie Privatnutzung. Die private Nutzung von Software auf betrieblichen Datenverarbeitungsgeräten ist ebenfalls steuerfrei. Bei Internetanschlüssen gilt: Der Unternehmer kann eigene Kosten voll als Betriebsausgaben abziehen, übernimmt er Kosten für das private Internet des Arbeitnehmers, sind diese grundsätzlich lohnsteuerpflichtig, mit der Möglichkeit zur pauschalen Versteuerung von 25 %. Umsatzsteuer fällt nur bei Überschreiten der Wertgrenze an.

Darf der Arbeitnehmer die Telekommunikationseinrichtungen seines Arbeitgebers kostenlos auch privat nutzen, ist der geldwerte Vorteil gem. § 3 Nr. 45 EStG steuerfrei. Erstattet der Arbeitgeber

Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz muss bis 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Deutschland plant d...
29/06/2026

Die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz muss bis 7. Juni 2026 in nationales Recht umgesetzt werden. Deutschland plant die Umsetzung jedoch erst Anfang 2027. Die Regelungen gelten trotzdem schon ab Juni 2026 für öffentliche Arbeitgeber direkt. Arbeitgeber sind verpflichtet, Bewerber frühzeitig über das Einstiegsgehalt zu informieren, und ab 100 Beschäftigten besteht eine Berichtspflicht zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle. Die Beweislast bei Lohndiskriminierung liegt beim Arbeitgeber, Sanktionen sind vorgesehen. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Der Pflegepauschbetrag kann auch nachträglich berücksichtigt werden. Er ist an die persönliche Pflege eines nahen Angehö...
22/06/2026

Der Pflegepauschbetrag kann auch nachträglich berücksichtigt werden. Er ist an die persönliche Pflege eines nahen Angehörigen ohne Vergütung gebunden und staffelt sich nach Pflegegrad: 600 € bei Grad 2, 1.100 € bei Grad 3, 1.800 € bei Grad 4 oder 5. Eine Steuerbescheidänderung ist möglich, wenn der Pflegegrad-Bescheid als bindender Grundlagenbescheid vorliegt bzw. nach Erlass des Steuerbescheids eingereicht wird. Das Finanzgericht Düsseldorf erlaubt die Änderung unabhängig von weiteren Voraussetzungen. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Ein Steuerpflichtiger kann für die Pflege eines nahen Angehörigen (z. B. der Eltern) anstelle der tatsächlichen Aufwendungen einen Pflegepauschbetrag als außergewöhnliche

Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Kont...
15/06/2026

Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein Prämienkonto gelten nicht als steuerfreie Sachbezüge. Das Guthaben auf diesem Konto ist als geldwerter Vorteil zu bewerten, da es als finanzielle Leistung gilt, auch wenn die Verwendung auf bestimmte Gutscheine eingeschränkt ist. Die gesetzliche Ausnahme für Gutscheine, die nur bei Dritten einlösbar sind, trifft hier nicht zu. Die Einzahlungen müssen als steuerpflichtiger Arbeitslohn behandelt werden. Mehr Details im vollständigen Artikel.

Das Finanzgericht hat entschieden, dass monatlichen Einzahlungen des Arbeitgebers auf ein soge-nanntes „Prämienkonto“ nicht als steuerfreie "Sachbezüge" anerkannt

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der R...
08/06/2026

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Ab dem 1. Juli 2026 haben Minijobber erstmals die Möglichkeit, zur Rentenversicherungspflicht zurückzukehren. Minijobber können aber bereits jetzt einen Antrag auf Aufhebung der Befreiung stellen.

Minijobber müssen sich entscheiden ob sie eigene Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen oder sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Bisher war es nicht

Die 40%ige Sonderabschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann innerhalb von max. 5 Jahren in An...
01/06/2026

Die 40%ige Sonderabschreibung für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann innerhalb von max. 5 Jahren in Anspruch genommen werden. Voraussetzung ist, dass das Wirtschaftsgut zu mindestens 90 % betrieblich genutzt wird und die Gewinngrenze von 200.000 € im Vorjahr nicht überschritten wurde. Handelsrechtlich ist die Sonderabschreibung unzulässig und führt zu passiven latenten Steuern. Auch gebrauchte Wirtschaftsgüter sind begünstigt. Details zur Nutzung, Begünstigung und den Einschränkungen sind zu beachten. Weitere Informationen im Beitrag.

Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens kann neben der linearen oder degressiven Abschreibung die 40%ige Sonderabschreibung beansprucht werden (vor dem 1.1.2024: 20%). Die

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen mit Einnahme-Überschuss-Rechnung sind als Betriebsausg...
26/05/2026

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen mit Einnahme-Überschuss-Rechnung sind als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Bundesfinanzhof konkretisiert, dass diese Kosten einzeln und zeitnah aufgezeichnet werden müssen. Eine bloße Belegsammlung oder Zusammenfassung in der Einnahmen-Überschuss-Rechnung reicht nicht aus. Die Verletzung der Aufzeichnungspflichten führt zum Ausschluss des Betriebsausgabenabzugs.

Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer eines Selbständigen, der seinen Gewinn mithilfe einer Einnahme-Überschuss-Rechnung ermittelt, sind als Betriebsausgaben

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